Gott loben und danken - auch in schwierigen Zeiten

Wir haben lange überlegt, ob wir den "Worship-Gottesdienst" nicht auch in diesem Jahr ausfallen lassen sollten. "Loben und Danken mit Masken vor dem Gesicht?" - Im Blick auf die vielen Psalmen, die mit Klage und Not beginnen, und dann doch im Loben und Danken enden, haben wir vor wenigen Wochen beschlossen, den Worship-Gottesdienst doch wie angekündigt zu gestalten.

Dann kam der Krieg in der Ukraine - gewissermaßen vor unserer Haustür.

Trotzdem Worship-Gottesdienst?

Ja, - trotzdem! - Nicht weil das Elend, die Not, die Ängste und die Sorgen kleingeredet oder gar negiert werden sollten, sondern weil wir gerade in der Anfechtung den Blick auf unseren Erlöser brauchen. Und weil uns dieser Blick die Freiheit zum Loben und Danken auch im finsteren Tal ermöglicht. So haben auch Paulus und Silas Gott mit lauter Stimme gelobt, als sie um Mitternacht im finsteren Gefängnis, nach schmerzhaften Schlägen, die Füße im Block auf ihr vermeintlich sicheres Ende warten mussten.

Es war vor allem im Blick auf die Psalmen und die Apostelgeschichte ein sehr lehrreicher und auch ermutigender Gottesdienst.

Und es waren vor allem die treuen Frauen, die wir regelmäßig aktiv in den Lobpreisabenden sehen, die diesen Gottesdienst vorbereitet und gestaltet haben. Sie haben uns einen sehr schönen, tröstlichen und erbaulichen Gottesdienst geschenkt. Trotz Sorgen, trotz Ängste, trotz Masken. Die Kollekte dieses Gottesdienstes kommt der Diakonie - "Hilfe für die Ukraine" - zugute.