Die "konvertierte" Gartenbank

5 Jun 2015

Den Begriff „Bank“ kennt man in unserem Sprachgebrauch unter verschiedenen Bedeutungen. Da ist die Bank, zu der man geht, um sich zu vergewissern, ob man noch genug „Potential“ zum Leben hat.

Sandbänke andererseits sind gefährliche Erscheinungen, vermag ein Schiff doch auf dieselben aufzulaufen und zu sinken.

Die meisten Bänke stehen wohl in Parks herum, der Hast und Eile unserer Zeit zum Trotz und manchem Gassi-gehenden Hund zur Erleichterung.

Die Bank vor unserem Bauernhaus ist eine besondere Bank. Ursprünglich von dunkelgrüner Farbe trägt sie als Zweitauflage nun eine tiefbraune Lackschicht.  Bühnenbildner sollen ihr die verpasst haben, weil sie sich  so angeblich besser ins Ambiente des Films einfügte, in dem sie mitspielte.

Unsere Bank ist ein Filmrequisit. Welchem Film aber ist diese überdimensionierte Sitzgelegenheit  „entsprungen“?

Natürlich einem romantischen Heimatfilm vom Wörthersee mit einem umtriebigen Pfarrherren (sprich Priester).  What else?

Unter der Regie von Otto Retzer war unser neu zugezogenes Gemeindeglied für das Szenenbild zuständig gewesen und so war die Filmkomödie „Hochwürden erbt das Paradies“ entstanden .(Einige Leser mögen sich an diesen Film voller Irrungen und Wirrungen mit Hans Clarin erinnern).

Diese berühmte Bank steht nun also vor unserem alten Bauernhaus und dient einem echten Pfarrer (und dazu noch einem protestantischen) als Ruhepol bei Gesprächen mit Gott und der Welt.

Angekommen! Wir jedenfalls freuen uns über dieses sinn-volle Geschenk. Danke!

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